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Eurobike gibt Vorschau auf die Neuheiten für 2016

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Neue Fachbegriffe für die Fahrrad-Fachwelt Friedrichshafen - Anbieter aus dem MTB- und Rennrad-Segment geben im Vorfeld der Eurobike (Mittwoch, 26. bis Samstag, 29. August 2015) einen ersten Ausblick auf das Modelljahr 2016, das für die Fahrradbranche ein ausgesprochen innovatives Jahr werden wird. Die Marktteilnehmer müssen einige neue Fachbegriffe lernen. Wer sich im kommenden Jahr am Biker-Stammtisch beim Fachsimpeln keine Blöße geben will, sollte die folgenden Schlagwörter des Modelljahres 2016 schon kennen: 27+, Size Split, Boost-Standard und Flat Mount. Dass die Mountainbike-Hersteller seit einigen Jahren gerne mit neuen Reifengrößen experimentieren, ist in der Szene hinlänglich bekannt. Mit 29ern, 650B und Fatbikes wurden hier bereits einige neue Trends gesetzt. Für 2016 kündigt sich nun mit 27+ noch eine weitere neue Reifendimension an, die das Beste aus verschiedenen Welten vereinen und damit durchaus das Potenzial zum Trendsetter hat. 27+ basiert auf einer breiten Felge im 650B-Format, im Fachjargon auch 27.5 genannt, die mit einem Reifen bestückt wird, der breitenmäßig mit 2,8 bis 3 Zoll zwischen einem herkömmlichen All-Mountain-Pneu und einem Fatbike liegt. Das Ergebnis ist eine Reifenbreite, die besonders hohe Traktion bietet, ohne jedoch auf der Waage in die stark übergewichtigen Regionen von Fatbike-Reifen vorzustoßen. Viel Potenzial verspricht sich die Mountainbike-Industrie nicht nur bei Bikes, die ein möglichst breites Einsatzgebiet abdecken sollen, sondern vor allem auch bei der rasch wachsenden Kategorie E-Mountainbikes. Hier spielen die leicht überbreiten Reifen ihr Traktionspotenzial voll aus, ohne dass deren leichtes Mehrgewicht allzu sehr eine Rolle spielt. Auch beim zweiten großen Mountainbike-Trend für 2016, dem Size Split, stehen die Laufradgrößen im Mittelpunkt. Hinter dem Schlagwort steckt die neue Strategie der Fahrradhersteller, immer mehr Modelle entsprechend ihrer Rahmengröße mit verschiedenen Laufradgrößen auszurüsten. Somit kann zum Beispiel im kommenden Jahr ein Mountainbike-Modell in der Größe S mit 650B-Laufrädern über die Ladentheke rollen, während beim selben Modell in Größe M der Kunde die Wahl hat zwischen 650B und 29 Zoll und Größe L nur mit 29er Laufrädern ausgestattet wird.

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Um Breite geht es auch beim neuen Boost-Standard: Breiter ist besser, haben sich die Mountainbike-Hersteller für 2016 jedenfalls auch bei den Radnaben gedacht. Vor allem beim Enduro-Einsatz oder im Bike-Park kommen Laufräder mit herkömmlicher Nabenbreite oft an ihre Stabilitätsgrenzen. Breitere Naben, die hinten um sechs, vorne um zehn Millimeter zugelegt haben, sollen nun eine breitere Abstützung der Speichen und somit mehr Standfestigkeit bieten. Komfort ist im Rennradsegment gefragt. Ein deutliches Zeichen dafür ist, dass sich die meisten Rennräder im Modelljahr 2016 mit breiteren Reifen ausstatten lassen. Ab Werk rollen zwar die meisten Modelle mit (ohnehin schon breiten) 25-mm-Reifen vom Band, doch Rahmen und Gabel lassen in den meisten Fällen auch genügend Platz für die noch etwas komfortableren 28-mm-Reifen. Noch vor wenigen Jahren hätten Rennrad-Puristen über dieses schon fast Trekking-Bike-Format (geht bei 32 mm los) die Nase gerümpft, doch inzwischen wissen immer mehr - vor allem große und schwere - Fahrer nicht nur den zusätzlichen Komfort, sondern vor allem auch den höheren Grip zu schätzen. Dass im Rennrad-Markt längst nicht mehr nur die Traditionalisten das Sagen haben, beweist auch der Siegeszug der Scheibenbremse in diesem Segment. In Fachkreisen herrscht wenig Zweifel, dass diese Bremsentechnologie im kommenden Modelljahr in der Rennradszene zum großen Siegeszug ansetzen wird. Unter idealen Bedingungen bieten zwar auch die bisher verwendeten Felgenbremsen recht ordentliche Verzögerungswerte, aber bei Nässe oder wenn der Bremsgriff nur von oben mit ein oder zwei Fingern gepackt wird, sind die Vorteile der Scheibenbremse bestechend. Mehr Sicherheit und entspanntere Hände (weil weniger Kraftaufwand nötig) werden künftig jedenfalls viele Rennradfahrer zu schätzen wissen. Zumal die Fahrradindustrie für 2016 mit Direct Mount einen neuen, eleganten Befestigungsstandard für die Bremszange an Rennrädern einführt, der auch die Gewichtsunterschiede zwischen Felgen- und Scheibenbremse auf wenige hundert Gramm drückt. Die Fülle an technischen Weiterentwicklungen macht das neue Modelljahr im Rennrad- und Mountainbike-Segment so spannend wie schon lange nicht mehr. Den umfassenden Überblick über den künftigen Stand der Technik im Fahrradmarkt bietet die Eurobike in Friedrichshafen, die als weltweite Leitmesse der Branche Ende August für ein paar Tage zum Nabel der Fahrradwelt wird. Während die ersten drei Messetage (26. bis 28. August 2015) traditionell der Presse und dem Fachhandel vorbehalten sind, öffnet die Eurobike am letzten Messetag (Samstag, 29. August) ihre Tore wieder für alle Bike-Fans.

Die Internationale Fahrradmesse Eurobike hat an den Fachbesuchertagen von Mittwoch, 26. August bis Freitag, 28. August von 8.30 bis 18.30 Uhr und am Publikumstag, Samstag, 29. August von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eurobike Demo Day findet am Dienstag, 25. August von 10 bis 17 Uhr statt und ist nur für Fachbesucher und akkreditierte Journalisten zugänglich.

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Neues E-Hardtail von Giant: das Giant Dirt-E+

Der größte Bike-Hersteller der Welt präsentiert seine neue E-MTB Neuheit 2016: das Giant Dirt-E+! Hier gibt es die Infos und Bilder.

Vom taiwanesischen Bike-Hersteller Giant gibt es ein neues E-MTB für die Saison 2016: das E-Hardtail Giant Dirt-E+ mit Yamaha Mittelmotor.

Bei Giant geht der E-MTB-Trend zu größerer Integration. Der 500-Wh-Akku des Topmodells Giant Dirt-E+ 0 ist komplett ins Unterrohr des Alu-Rahmens integriert. Der Mittelmotor von Yamaha bietet drei Unterstützungsstufen: Eco, Normal und Sport. Diese liefern jeweils 80 Prozent, 180 Prozent und 300 Prozent Unterstützung.

Auch bei den beiden anderen E-MTB-Modellen Giant Dirt-E+ 1 und Giant Dirt-E+ 2 ist der Akku wie beim Topmodell ins Unterrohr des Rahmens integriert. Der Akku des Einsteigermodells Giant Dirt-E+ 2 hat allerdings nur eine Kapazität von 400 Wh. Bei allen Modellen besitzt der Akku eine Außenladebuchse und kann so am Rad oder wie üblich im Ladegerät geladen werden.

Eher selten bei E-MTBs mit Mittelmotor: Alle Giant Dirt-E+ Modelle verfügen über eine zweifach-Kurbel und einen Umwerfer, also zwei Kettenblätter vorne. Das Giant Dirt-E+ 0 kommt mit 2x11 Gängen, das Giant Dirt-E+ 1 mit 2x10 und für das Giant Dirt-E+ 2 gibt es 2x9 Gänge.

Die Preise für die Giant Dirt-E+ Modelle liegen zwischen 2399 und 3700 Euro. Die E-MTBs Giant Dirt E+ sollen ab Ende September 2015 in den Handel kommen.

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Merida MTB 2016: Neues Ninety-Six Carbon

Das Merida Ninety-Six ein altes bekanntes Rad aus dem MTB-Segment des taiwanesischen Herstellers. 2016 gibt es bei diesem Modell einige Neuigkeiten, das Racefully Ninety-Six bekommt einen neu entwickelten Rahmen.

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Merida Ninety-Six 2016: Dauerbrenner in neuem Gewand

Das Merida Ninety-Six hat seinen Namen von den 96mm Federweg im Heck und ist seit nunmehr acht Jahren auf dem Markt. Seither hat es zahlreiche Titel im Profibereich angefahren und ist viele Entwicklungsstufen durchlaufen. Die für 2016 größte Neuerung ist sicherlich das Size Specific Wheeling: Die Laufradgröße wächst in Abhängigkeit zur Rahmengröße – bei mittleren Größen hat nach wie vor der Kunde die Wahl. Konkret heißt das, dass die Rahmengröße S immer mit 27,5″ Laufrädern kommt, L und XL hingegen immer mit 29″. In Größe M bleibt es dem Käufer überlassen, ob er lieber 27,5″ oder 29″ Laufräder fährt – erhältlich ist das Bike für beide Laufradgrößen.

Die leichteste Variante des Ninety-Six Rahmens bringt ohne Dämpfer weniger als 1800g auf die Waage und gehört damit zu den leichtesten am Markt erhältlichen vollgefederten Cross Country Rahmen. Die Entwicklung fand in enger Zusammenarbeit mit dem Multivan Merida-Team statt und besonders auffällig ist natürlich die neue (alte) Dämpferposition unter dem Oberrohr. Diese hat den Vorteil, das die Lager- und Drehpunkte bei allen Größen an derselben Stelle sitzen. So verändert sich die sportlich-straffe Kinematik nicht durch unterschiedliche Rahmengrößen. Darauf hat man bei Merida ohnehin großen Wert gelegt: Jede Rahmengröße soll dieselbe Charakteristik aufweisen. Dazu gehört nicht nur die Hinterbaukinematik, sondern die gesamte Geometrie. Bei vielen anderen Herstellern wachsen bzw. schrumpfen in unterschiedlichen Größen nur ein, zwei Werte des Rahmens – beim neuen Ninety-Six ändern sich fast alle Rohrlängen, damit sich der Rahmen auch garantiert wie ein Ninety-Six anfühlt – ob in Größe S oder XL.

Die ab nächster Saison erhältliche Rennfeile wird mit drei unterschiedlichen Carbonrahmen und einer kostengünstigen Aluminium-Variante erhältlich sein. Wieso gleich drei unterschiedliche Carbonrahmen mag sich der eine oder andere sicherlich fragen. Nun, das Topmodell kommt mit dem Verbundstoff „CF 5″, der noch einmal deutlich leichter (und teurer) sein soll als der darunter angesiedelte „CF 3″, der eine Klasse darunter verwendet wird. Auch ein Modell mit Hauptrahmen aus Carbon und Hinterbau aus Aluminium wird es geben – ebenso wie auch ein reines Aluminiummodell. Wie bei den Laufradgrößen hat man also die Wahl.

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Wohnort: Grafschaft
In der Fahrradbranche tätig seit 1995
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